Glossar zur Linearen Algebra
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| Ausdruck | Definition |
| Laplacescher Entwicklungssatz |
Ist A eine (n, n) -Matrix, so gilt
für alle i,k det (A) = |
| linear abhängig | Die Vektoren v 1,...,v m heißen linear abhängig, wenn das homogene lineare Gleichungssystem a1v 1 + ... + amv m = 0 eine nichttriviale Lösung besitzt, d.h. eine Lösung a1,...,am , für die wenigstens ein aj von Null verschieden ist. |
| lineare Abbildung |
Sind V und W Vektorräume, so heißt
die Abbildung T von V nach W linear, falls
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| lineare Mannigfaltigkeit |
Es sei V ein Vektorraum, W ein Teilraum von V
und w0 ein festes Element in V . Dann
heißt die Menge w0 + W
: = {w0 + w : w
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| Linearkombination | Ein Vektor v ist Linearkombination der Vektoren v 1,...,v m,wenn es Skalare a 1,...,a m gibt mit v = a 1v 1 + ... + a mv m. |
| lineares Ausgleichsproblem | Unter dem linearen Ausgleichsproblem versteht
man die Aufgabe, bei gegebener (m, n) -Matrix A
und gegebenem Vektor b |
| linear unabhängig | Die Vektoren v 1,...,v m heißen linear unabhängig, wenn das lineare Gleichungssystem a 1v 1 + ... + a mv m = 0 nur die triviale Lösung besitzt, d.h. aus dieser Gleichung folgt, dass alle aj gleich Null sind. |
| Lösungsraum | Ist A eine (m, n)
-Matrix, so ist die Menge aller Lösungen des homogenen
linearen Gleichungssystems |
| LR-Zerlegung | Ist A eine reguläre (n, n) -Matrix, so gibt es eine Permutationsmatrix P, eineuntere Dreiecksmatrix L und eine obere Dreiecksmatrix R mit PA = LR. Gibt es eine solche Zerlegung von A mit P = E, so heißt diese Zerlegung LR-Zerlegung von A . |