FAQ

Entscheidung für Technomathematik?

Die berufliche Zukunft

Nach der Entscheidung, vor dem Studium

Im Studium, Inhaltliches

Wechsel aus anderen Studiengängen und von anderen Universitäten in den Bachelor Technomathematik

Beratung und weitere Informationen


Warum Mathematik studieren?
Mathematik ist heute die Grundlage aller Wissenschaften. Zu Newtons Zeiten wurde Mathematik vorwiegend in Physik und Astronomie verwendet. Dies hat das Bild der Mathematik lange geprägt. Heut wird aber langsam klar, dass alle auf genaue Schlussfolgerungen angewiesenen Wissenschaften nicht ohne Mathematik bestehen können: Neben den weiteren Naturwissenschaften Chemie und Biologie sind das auch Wirtschaftswissenschaften, Psychologie, Soziologie, Kommunikations- und Sprachwissenschaften und natürlich alle Wissenschaften, die auf den Naturwissenschaften aufbauen wie die Ingenieurwissenschaften, Medizin, Meteorologie, Klimatologie, Geologie usw.. Informatik wurde hier nicht eingereiht, weil sie so mathematisch ist, dass sie eigentlich schon zur Mathematik gezählt werden müsste, was in anderen Ländern auch geschieht.
Mathematik destilliert aus den Denkvorgängen all dieser Wissenschaften die Grundstrukturen des menschlichen Denkens und hält diese in einer möglichst kondensierten und damit leicht weiter vermittelbaren Weise fest.
Ein Studium der Mathematik ermöglicht somit die Mitwirkung an der weiteren Verfeinerung der grundlegenden Denkprozesse des Menschen sowie an deren qualifiziertem Einsatz. Wer sauberes Denken anstrebt und an Grundordnungen des Denkens und ihren Anwendungen interessiert ist, ist hier gut aufgehoben.
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Warum Angewandte Mathematik studieren?
Während sich die reinen Mathematiker für die Ordnung der Mathematik in sich interessieren und - aus Anwendersicht - dazu da sind, das Denken so kondensiert, so wenig redundant und damit so elegant wie möglich darzustellen, arbeiten die Angewandten Mathematiker an der Grenzen der Mathematik zu den anderen Wissenschaften und sind sowohl im Im- als auch Exportgeschäft mit Denkstrukturen tätig. Im Import tragen sie neue Ideen aus der Umwelt der Mathematik in diese hinein und geben ihnen eine erste mathematische Beschreibung, die die Reine Mathematik in den Kanon der bestehenden Denkweisen möglichst glatt einbettet und auf Konsequenzen im Zusammenwirken mit den bestehenden Strukturen untersucht. Im Export vermitteln sie Techniken des Denkens und Strukturierens an Wissenschaftler außerhalb der Mathematik. Wenn diese die Techniken anwenden, ist ihnen die Mathematik Hilfe bei der Problemlösung. Weil Anwender der Mathematik selbst primär an ihrem jeweiligen wissenschaftsimmanenten Problem interessiert sind, begreifen sie die Mathematik in ihrem Umfeld als "Hilfswissenschaft". Die Angewandten Mathematikerinnen und Mathematiker sind dadurch nicht beleidigt. Sie helfen ja gern und sie wissen, dass die unterstützte Wissenschaft meistens ohne die Mathematik überhaupt nicht existierte.
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Warum Technomathematik studieren?
Technomathematik ist die Angewandte Mathematik an der Grenze zu Technik. Hier werden Probleme aus den Ingenieurwissenschaften importiert und Verfahren zur Lösung ingenieurwissenschaftlicher Probleme ersonnen und exportiert. Genau so wie die Ingenieurwissenschaften die konstruktiven Vettern der Naturwissenschaften sind, die die Welt für die Menschen verändern, ist Technomathematik die "Mathematik für Macher". Technik bestimmt unser modernes Leben: Die neuen Produkte auf dem Markt sind größtenteils Produkte der Technik. Die besonders innovativen Produkte sind dabei zunächst in Form mathematischer Modelle getestet worden. Mathematische Modelle sind dabei Formelsätze, die wesentliche Eigenschaften der neuen Produkte beschreiben und mit denen man - programmiert auf Computern - die zumeist komplexen Funktionsweisen neuer Produkte vor der eigentlichen Produktion simulieren kann. Nicht selten sind die Produkte aber sogar selbst mathematische Modelle, etwa von Straßennetzen oder von Verkehrsverbindungen oder von Expertenwissen in verschiedenen Wissenschaften. Moderne Technik ist mathematische Technik und das bevorzugte Anwendungsfeld von Technomathematikern, die in ihrer Ausbildung neben viel mathematischer Kompetenz auch Einblicke in (mindestens) eine Ingenieurvertiefung erhalten haben sowie eine Ausbildung in praktischer Informatik, um gewonnene Ergebnisse auf Rechnern umsetzen zu können.
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Warum Technomathematik in Hamburg studieren?
Hamburg bietet den Studierenden der Technomathematik zwei ganze Universitäten als Heimatuniversitäten an: Mathematik, Technik und Informatik der TUHH werden ergänzt durch eine große mathematisch-naturwissenschaftliche Fakultät der UHH, in denen Wissenschaftler weltbekannter Institute für die Studierenden ansprechbar sind. Durch die Immatrikulation an beiden Hochschulen stehen den Studierenden die Ressourcen beider Universitäten offen. Eine riesige Auswahl an Extra-Vorlesungen, viele Bibliotheken, die Online-Informationen und die naturwissenschaftlich-technische Software-Ausstattung sind den Studierenden zugänglich, wobei sie zugleich mit dieser großen Auswahl nie allein gelassen sind. Persönliche Nähe zu den Ausbildenden, deren persönliche Betreuung in einer relativ kleinen Lerngruppe und moderne Lehrmethoden machen den Umgang mit der Fülle leicht (vgl. Seite 4 der TUHH-Broschüre Bachelor Studiengänge (PDF, 4.658KB)).
Außerdem warten auf Technomathematikerinnen und -Mathematiker in Hamburg gleich nach dem Studium spannende und interessante Fortführungen ihrer Karriere. Einerseits bieten zwei Universitäten natürlich mehr Möglichkeiten zur Promotion als nur eine. Andererseits ist Hamburg aber auch größte Industriestadt Deutschlands. Flugzeugindustrie, Meerestechnik, Energietechnik, Medizintechnik, Musik- und Medientechnik und die Technik im Betrieb und in der Entwicklung einer pulsierenden Metropolregion selbst mit über 3 Millionen Menschen brauchen jede Menge technisch versierter Denker.
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Welche Ingenieurwissenschaften müssen Technomathematiker/innen lernen?
Die Studierenden können als ingenieurwissenschaftliches Vertiefungsfach jedes der an der TUHH vertretenen Fächer wählen. Diese Fächer werden sich vorzugsweise mit einem der folgenden Hauptforschungsgebiete (PDF, 2.325KB) befassen: Bauwerke im und am Wasser, Integrierte Biotechnologie und Prozesstechnik, Klimaschonende Energie- und Umwelttechnik, Luftfahrttechnik, Maritime Systeme, Produktorientierte Werkstoffentwicklung, Regeneration, Implantate und Medizintechnik, Selbstorganisierende mobile Sensor- und Datenfunknetze.
Eine Wahl der technischen Vertiefung erfolgt erst am Ende des dritten Studiensemesters. Dann stellen Ihnen alle am Programm beteiligten Dozentinnen und Dozenten ihre jeweiligen Angebote ausführlich dar und stehen für Fragen und Diskussionen bereit. Vom ersten Semester an werden Sie Gelegenheit bekommen, alle angebotenen Ingenieurrichtungen kennen zu lernen.
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Wer kann mich weiter beraten?
"Erste Hilfe" vermittelt die Broschüre Bachelor Studiengänge (PDF, 4.658KB). Persönliche Beratung erhalten Sie in den Studienberatungen der TUHH und der UHH. Sie können aber auch einfach einem der beiden Planer des Studienganges


eine E-Mail schreiben und einen Beratungstermin (telefonisch oder persönlich) mit Ihnen vereinbaren.
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Gibt es Veranstaltungen, bei denen über das Studium der Technomathematik berichtet wird?
Ja. Es stehen mehrere an:

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Wie sehen die beruflichen Möglichkeiten aus?
Ingenieurinnen und Ingenieure sind in ganz Deutschland, in ganz Europa, ja in der ganzen Welt dringend gesuchte Mitarbeiter. Mathematikerinnen und Mathematiker sind ebenso gefragt, weil sie sich mit ihrer grundsätzlichen Ausbildung in Untersuchung und Optimierung von Denkstrukturen für Aufgaben geeignet sind, die heute noch gar keiner zu beschreiben vermag. Mathematiker/innen werden dafür ausgebildet, zukünftige neue Strukturen mit zu definieren und zu analysieren. Technomathematiker verbinden die Fähigkeit zu gezielt innovativem Denken mit profunden Kenntnissen aktueller Technik. Sie sind Wissenschaftler des Wandels und werden in Forschung und Entwicklung zunehmend an Einfluss gewinnen.
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Sind Technomathematiker/innen die Hilfswissenschaftler der Techniker?
Ja, natürlich sind Technomathematiker für Ingenieure Hilfswissenschaftler. Das heißt aber keinesfalls, dass sie "Rechenknechte" der Ingenieure wären. Nein, sie bieten den Ingenieuren die ultimative Hilfe, wenn diese mit ihrem Mathematiker-Latein am Ende sind. Da alle Wissenschaften und insbesondere die Ingenieurwissenschaften immer mehr mathematisiert werden, die Ingenieure aber nicht die Zeit haben, noch mehr Mathematik zu lernen, sind sie auf die Technomathematiker angewiesen. Technomathematiker sind die Wissenschaftler, die Hilfe für Ingenieure professionell bereitstellen. Dafür reagieren sie nicht einfach auf Anfragen der Ingenieure, sondern sie entwickeln Lösungen - allein oder zusammen mit Ingenieuren und Informatikern - und antizipieren dabei auch kommende Entwicklungstrends in den Ingenieurwissenschaften und anderen Anwendungsfächern.
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Was bedeuten "Bachelor" und "Master" überhaupt?
Wir zitieren Wikipedia: "Bachelor ist der erste akademische Grad eines gestuften Studiums an einer Universität oder anderen Hochschule und zugleich staatliche Abschlussbezeichnung einer grundständigen wissenschaftlichen Ausbildung, dem in der zeitlichen Abfolge von akademischen Graden der Master und danach der Doktor folgen können."
Für den Studiengang „Technomathematik“ streben TUHH und UHH an, dass alle Bachelor-Absolventen auch den anschließenden gemeinsamen Masterstudiengang absolvieren.
Der Master-Grad entspricht in den naturwissenschaftlichen Fächer in etwa dem Ausbildungsgrad eines früheren Diploms. Je nach Abschlussrichtung werden verschiedene "Sorten" von Bachelor- und Master-Titeln verliehen. An natur- und ingenieurwissenschaftlichen Fakultäten von Universitäten werden der B.Sc. = "Bachelor of Science" und der M.Sc. = "Master of Science" verliehen.
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Wie und wo kann ich mich wann bewerben?
Die Bewerbung erfolgt online über das Bewerbungsportal der TUHH. Nach der Datenübertragung müssen Sie den Zulassungsantrag ausdrucken und unterschrieben mit den erforderlichen Nachweisen bis zum 15. Juli an folgende Adresse schicken:

  • Technische Universität Hamburg
    STUDIS-Studierendenservice
    Schwarzenbergstr. 95
    21073 Hamburg

Ausführlichere Hinweise erhalten Sie auf der FAQ-Seite der TUHH.
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Wie gut sind meine Chancen, einen Studienplatz zu bekommen?
Wir bewerten Ihre Abiturgesamtnote G mit einer Punktzahl P nach der folgenden Formel:

1,0<=G<=2,5: P=70-20*(G-1,0)
2,5<=G<=3,5: P=40-30*(G-2,5)
3,5<=G<=4,0: P=10-20*(G-3,5)

Beispiel: Bei G=1,5 ergibt sich zum Beispiel P=60, und bei G=3,0 erhält man P=25.

Anschließend wird die mittlere Punktzahl in der Mathematik der Oberstufe hinzugezählt, im Falle eines Leistungskurse Mathematik oder eines Mathematikkurses auf erhöhtem Niveau das Doppelte davon.

Beispiel: G=2,5 ergibt P=40. Bei Erreichen einer mittleren Punktzahl von 11 in einem Leistungskurs erhöht sich P um 22 auf Pend=62.

Ist Pend nicht kleiner als 60, ist Ihnen der Studienplatz sicher. Andernfalls nehmen Sie mit dieser Punktzahl am Vergabeverfahren teil.
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Wie erfahre ich, ob ich zum Studium angenommen wurde?
Sie werden schriftlich über die Annahme oder Ablehnung informiert. Bei Annahme erhalten Sie einen Zulassungsbescheid.
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Wie werde ich an der Universität aufgenommen?
Mit dem Zulassungsbescheid, können sie die Aufnahme oder Immatrikulation an der TUHH beantragen. Die Immatrikulationsfrist für das Wintersemester endet jeweils am 15. September.
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Was ist eine Immatrikulation oder Einschreibung?
Die Immatrikulation ist die Aufnahme der/s Studierenden in die Immatrikulationsmatrikel (Liste der Studierenden) der Universität. Der/die Studierende wird damit Mitglied der Universität.
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Muss ich einen Brückenkurs besuchen?
Sie müssen keinen Brückenkurs besuchen. Sie können aber den EDV/Mathematik-Vorkurs an der TUHH besuchen. Nützlich sind auf jeden Fall die ersten Tage dieses Kurses, weil Sie dann mit dem EDV-System der TUHH - insbesondere mit dem Möglichkeiten der Lehrunterstützung über das Web - vertraut gemacht werden.
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Muss ich - wie die Ingenieure - ein Vorpraktikum machen?
Nein, für das Studium der Technomathematik ist kein Vorpraktikum vorgesehen.
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Muss ich mich auf das Studium vorbereiten?
Jede Art von Vorbereitung ist nützlich. Vorgeschriebene Vorbereitungen gibt es nicht. Wegen einer heute durchweg schwachen Abiturausbildung in Mathematik macht es sicher Sinn, sich einen der Mathematik-Brückenkurse im Netz anzusehen, um eigene Defizite (auch in elementaren Rechentechniken) erkennen und sie eventuell vor Studienbeginn mildern zu können.
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Muss ich programmieren können oder andere EDV-Kenntnisse haben?
Jede Art von Kenntnis ist vorteilhaft. Da Sie im Vorkurs in die Grundlagen des TUHH-EDV-Systems eingeführt und im Studium in speziellen Vorlesungen im Programmieren unterrichtet werden und weil in alle anderen Vorlesungen Programmierbeispiele eingebaut sind, wird Ihnen das Programmieren schnell vertraut sein, auch wenn Sie keine Vorkenntnisse hatten.
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Muss ich für das Studium in der Schule Mathematik in einem Leistungskurs oder auf erhöhtem Niveau gehabt haben?
Eine Ausbildung auf erhöhtem Niveau wird einem den Einstig in das Studium (angefangen mit den Aufnahmemodalitäten, bei denen auf höherem Niveau erworbene Mathematiknoten doppelt zählen, siehe Wie gut sind meine Chancen, einen Studienplatz zu bekommen?) sicher erleichtern. Es sind aber alle möglicherweise mitgebrachten Defizite im Studium mit etwas Zusatzarbeit ausgleichbar.
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Wann beginnt das Studium, und wie lange dauert es in der Regel?
Das Studium beginnt grundsätzlich mit dem Wintersemester, welches jeweils im Oktober eines jeden Jahres startet. Die vorgesehene Regelstudienzeit ist sechs Semester. Diese Zeit sollte nicht um mehr als ein oder zwei Semester überschritten werden.
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Wie lang ist ein Semester und wie ist es aufgeteilt?
Winter- als auch Sommersemester sind im Prinzip jeweils ein halbes Jahr lang. Etwa die erste Hälfte davon ist Vorlesungszeit. Hier werden die Veranstaltungen des Vorlesungsstundenplanes besucht. Die ebenfalls etwa drei Monate umfassende "vorlesungsfreie Zeit" dient u.a. der Aufarbeitung des Gehörten und (bislang nur partiell) Verstandenen, der selbständigen Zusammenschau aller Sachverhalte und ihrer Vertiefung und Reflexion anhand von Literatur, Gruppenarbeit und Ausarbeitung eigener Zusammenfassungen. In dieser Zeit werden auch anstehende Prüfungen abgehalten, wobei - durch Bildung größerer Module - die Anzahl der Prüfungen niedrig gehalten wird.
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Wie ist das Studium aufgebaut?
Übersichtstabelle des Bachelorstudiengangs Technomathematik
Die ersten drei Semester sind vollständig festgelegt. Hier werden die Grundlagen vermittelt, ohne die man schlecht diesen Studiengang absolvieren kann. Ab dem vierten Semester besteht fast völlig freie Wahl innerhalb der beteiligten Fächergruppen Mathematik, Ingenieurwissenschaften und Informatik. Zu beachten ist nur, dass gewisse vorgegebene Grundmenge in allen drei Gebieten belegt werden. Diese Mengen können erhöht werden aus einem Wahlkontingent, das man nach Belieben verteilen kann. Diese Wahl-Studien können auch aus nichttechnischen und nichtmathematischen Veranstaltungen der beiden Hochschulen kommen. Beim Aufbau der Semester 4 bis 6 stehen einem Dozenten aller Fächer beratend zur Seite.
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Was ist ein Modul, was sind SWS und ECTS?
Ein Modul ist eine Lehreinheit. Sie besteht aus einer oder auch aus mehreren Lehrveranstaltungen, die über bis zu drei Semester verteilt sein können. Die Lehrinhalte eines Moduls werden durch eine Prüfung gemeinsam abgeprüft.
Beispiel: Das Modul Analysis besteht aus den Vorlesungen Analysis I (1. Semester) und Analysis II (2. Semester) inklusive der zugehörigen Übungen. Die Vorlesungen umfassen dabei jeweils 4 SWS (Semesterwochenstunden; genauer zwei 90-minütige Vorlesungen pro Woche bei einer Vorlesungszeit von rund 14 Semesterwochen. Wie auch in den meisten Schulen hat eine Lehrstunde 45 Minuten.); die Übungen umfassen je 2 SWS.
Die durch eine/n durchschnittliche/n (für das jeweilige Studium geeignete/n) Studierende/n benötigte Arbeitszeit wird in ECTS-Punkten (ECTS= European Credit Transfer and Accumulation System) gemessen. Ein Punkt soll dabei für eine Arbeitsleistung von 30 Stunden stehen. Ein Bachelor-Studium beinhaltet in der Regel 180 ECTS Credit Points.
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Woher bekomme ich meinen Stundenplan?
Wie unter Wie ist das Studium aufgebaut? zu sehen ist, sind die Vorlesungen bis zum dritten Semester fest vorgegeben. Den Plan, wann und wo diese Veranstaltungen stattfinden und alle für die Teilnahme nötigen Informationen erhalten Sie über eine spezielle Internetseite für die Technomathematikstudierenden.
Den Studienplan für das vierte bis sechste Semester können Sie – im Rahmen gewisser Mindestvorgaben – nach eigenen Geschmack zusammenstellen. Natürlich stehen Ihnen hierfür viele Personen zur Hilfe bei der Entscheidung zur Verfügung.
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Wie viele Prüfungen muss ich wann ablegen?
Sie müssen grundsätzlich zu jedem Modul eine Prüfung ablegen. Diese können mündlich oder schriftlich sein. Über die Art informieren die Dozenten zu Beginn der Veranstaltung. Für die Zulassung zur Prüfungsteilnahme werden bei einigen Prüfungen Vorleistungen verlangt, wie etwa die erfolgreiche Bearbeitung einer vorgegebenen Anzahl von Übungsaufgaben während der Vorlesungszeit.
Zu den meisten Prüfungen müssen Sie sich vorher anmelden, damit die Lehrenden wissen, wie viele Prüfungsplätze sie vorhalten müssen.
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Muss ich mich für Vorlesungen oder andere Veranstaltungen anmelden?
Für Vorlesungen selbst brauchen Sie sich in der Regel nicht anzumelden (insbesondere nicht in der ersten zwei Semestern). Eine Anmeldung für die Übungen und für Praktika ist umgekehrt meistens erforderlich, da die Studierenden hierfür in Kleingruppen aufgeteilt werden müssen.
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Werden Vorlesungen in Deutsch oder in Englisch gehalten?
Es werden Vorlesungen in beiden Sprachen gehalten. In der überwiegenden Zahl ist dies aber Deutsch.
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Werden Auslandsaufenthalte unterstützt?
Die TUHH unterstützt Auslandsaufenthalte ihrer Studierenden. Hierfür sind insbesondere Partneruniversitäten der TUHH geeignet, deren Veranstaltungen die planmäßigen Veranstaltungen in Hamburg ersetzen können. Vorgesehen ist im Studienplan "Technomathematik" ein Auslandssemester für das fünfte Studiensemester.
Die TUHH hat mit einigen Spitzenuniversitäten Austauschabkommen für besonders begabte und leistungsfähige Studierende. Wenn man zu den für diesen Austausch Ausgewählten gehört (Hierfür muss man sich bewerben.), braucht man an den Auslandsuniversitäten die (oft sehr hohen) Studiengebühren nicht zu bezahlen.
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Welche Leistungen muss ich erbringen, um erfolgreich zu studieren?
Die Regelstudienzeit für den Bachelor beträgt sechs Semester. Wenn Sie nach dem Doppelten dieser Regelzeit (also nach zwölf Semestern) Ihr Studium noch nicht beendet haben, müssen Sie damit rechnen, exmatrikuliert zu werden. Das hieße, dass Sie Ihren Studierendenstatus verlören und nicht mehr weiterstudieren könnten. Solche Fälle sind selten. Häufiger kommt leider vor, dass eine Prüfung endgültig nicht bestanden wird. Dies ist dann der Fall, wenn eine Prüfung auch nach zwei Wiederholungen kein positives Ergebnis bringt. Dann ist das Studium unmittelbar beendet. Man sollte deshalb spätestens nach der zweiten Wiederholung einer Prüfung das Gespräch mit einem Dozenten suchen, um Gründe für das Scheitern zu finden, die einem möglicherweise selbst unklar sind.
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Welche weiterführenden Studien bieten sich nach Abschluss des Bachelors an?
An Bachelorabsolventen der Technomathematik interessierte Masterstudiengänge (M.Sc.) sind z.B.

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Sind alle Vorlesungen des Studiums festgelegt?
Nein, nur die der ersten drei Semester sind fest. Danach können Sie Ihren Studium sehr stark selbst bestimmen. Sie haben nur dafür zu sorgen, dass Sie mindestens 27 ECTS Mathematik, 10 ECTS Ingenieurwissenschaften und 12 ECTS Informatik absolvieren. Weitere 9 ECTS können Sie ganz frei aus den Vorlesungskatalogen von TUHH und UHH wählen. Natürlich können Sie diese auch aus Mathematik, Ingenieurwissenschaften oder Informatik wählen, wenn Sie sich in diesen Fächern weiter vertiefen wollen.
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Wie entscheide ich mich für eine Ingenieurwissenschaft?
Innerhalb der ersten zwei Semester werden Sie viele Gelegenheiten finden, über die verschiedenen Ingenieurzweige Informationen zu erhalten. Öffentliche Ringvorlesungen und andere Veranstaltungen geben Über- und Einblicke. Im dritten Semester werden Ihnen endlich kompakt die verschiedenen Wahlmöglichkeiten in einer zweitägigen "Minikonferenz" vorgestellt. Hier tragen Dozent/innen der Mathematik und der Ingenieurwissenschaften gemeinsam für Sie vor und erläutern, welche Mathematik in welchen Ingenieurwissenschaften eine Rolle spielen. Nachdem Sie dann erste Eindrücke erhalten haben, können Sie die Ihnen interessant erscheinenden Wahlen mir Dozent/innen und/oder Studierenden höherer Semester diskutieren.
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Welche Ingenieurvorlesungen kann ich wählen?
Es stehen Ihnen grundsätzlich alle Ingenieurfächer offen. Sie sollten aber eine/n Mathematikdozent/in suchen, die/der Ihnen am Ende Ihres Bachelorstudiums ein Thema mit Bezug zu dieser Ingenieurrichtung geben mag. Diese/n Dozent/in finden Sie am einfachsten auf der "Minikonferenz" im dritten Studiensemester (siehe Wie entscheide ich mich für eine Ingenieurwissenschaft?).
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Wer hilft mir bei der Gestaltung von Wahlpflicht- und Wahlbereich?
Alle Dozent/innen, die am Technomathematik-Programm beteiligt sind und die Studienberater der TUHH.
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Ich habe andernorts schon ein Bachelorstudium begonnen. Kann ich in den Studiengang wechseln und welche Vorleistungen werden mir anerkannt?
Ein Wechseln aus mathematischen, naturwissenschaftlichen oder ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen in den Bachelor Technomathematik ist grundsätzlich möglich. Eine Anerkennung von Vorleistungen wird individuell geprüft. Bitte beachten Sie, dass Sie nur in schon gestartete Semester einsteigen können. Es werden gestartet

  • das erste Semester mit dem Wintersemester 2012/2013,
  • das zweite Semester mit dem Sommersemester 2013,
  • das dritte Semester mit dem Wintersemester 2013/2014,
  • das vierte Semester mit dem Sommersemester 2014,
  • das fünfte Semester mit dem Wintersemester 2014/2015,
  • das sechste Semester mit dem Sommersemester 2015.

Sie werden also z.B. im Wintersemester 2012/2013 nur in das erste oder in das dritte Semester einsteigen können. Vorlesungen des fünften Semesters werden frühestens im Wintersemester 2014/2015 angeboten werden.
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Ich habe schon ein Bachelorstudium an der TUHH begonnen. Kann ich in den Studiengang Technomathematik umsteigen, und welche Leistungen werden bei Wechsel in den Technomathematik-Studiengang anerkannt?
Hier gelten dieselben Regeln als wenn Sie von außerhalb Hamburgs kämen. Es lässt sich hier vorab sagen, dass Prüfungsergebnisse zu Ingenieur- und Informatik-Vorlesungen durchweg anerkannt werden. Ohne Anerkennungsmöglichkeit bleiben die Leistungen aus Mathematik-Vorlesungen für Ingenieure der ersten beiden Semester.
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Welche Beratungsmöglichkeiten gibt es?
"Erste Hilfe" vermittelt die Broschüre Bachelor Studiengänge (PDF, 4.658KB). Persönliche Beratung erhalten Sie in den Studienberatungen der TUHH und der UHH. Sie können aber auch einfach einem der beiden Planer des Studienganges


eine E-Mail schreiben und einen Beratungstermin (telefonisch oder persönlich) mit Ihnen vereinbaren.
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Ich habe Interesse an Technomathematik, weiß aber nicht, ob ich die Voraussetzungen für ein Studium mitbringe. Wer kann mir helfen?
Sie können einerseits die Studienberatungen der TUHH und der UHH aufsuchen. Sie können aber auch ein persönliches Gespräch mit einem der Planer vereinbaren:

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Gibt es Einführungsveranstaltungen für neu immatrikulierte Technomathematik-Studenten, bei welchen wichtige Fragen rund um das Studium geklärt werden können?
Alle Studien an der TUHH beginnen mit einer einwöchigen Orientierungswoche, während der den frischgebackenen Studierenden die TUHH und alles darüber für die ersten Semester Wissenswertes durch Studierende höherer Semester vorgestellt wird.
Im StartING-Programm an der TUHH werden derzeit den Ingenieurstudierenden im ersten Semester Hilfen für eine geeignete Organisation ihres Studiums und ihres Studentenlebens durch studentische Tutoren gegeben. Im Startjahr des Technomathematik-Programmes werden die Dozenten und Wissenschaftlichen Mitarbeiter der Institute für Mathematik diese Unterweisungen selbst vornehmen. In den Folgejahren werden dann vorhandene studentische Tutoren in diese Aufgaben hineinwachsen.
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